30 Jahre Konfliktschlichtung e.V.

2017 feierte der Verein Konfliktschlichtung e. V. sein 30-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums veran­stalteten wir mit Ihrer finanziellen und ideellen Unterstützung einen besonderen Fachtag zum Thema „Schwere Fälle in der Mediation – Chancen und Grenzen“, zu dem wir 120 Gäste begrüßen konnten.

Justiz­ministerin Antje Niewisch-Lennartz und Bürger­meisterin Petra Averbeck würdigten in Ihren Gruß­worten das Engagement der Akteure im Verein Konfliktschlichtung.

Als Hauptre­ferent zeigte Dr. Wolfram Schädler (Bundesanwalt a.D. und Opferanwalt) an Fällen von schweren Straftaten die Chancen von Mediation im Täter-Opfer-Ausgleich auf.

Eine Videobotschaft von Thomas Reiter (ESA Koor­dinator) zum Thema Perspek­tivenwechsel rundete den Vormittag ab. Die Podiumsdis­kus­sion am Nachmittag war mit hochprofes­sio­nel­len Teilnehmenden besetzt: Dr. Christiane Hölscher, Leitende Oberstaatsanwältin in Olden­burg, Marion Waade, Vorstandsvor­sitzen­de Bundesverband ANUAS e.V. aus Berlin, Dr. Detlev Lauhöfer, Direktor am Amts­gericht Delmen­horst, Dr. Wolfram Schä­dler Bundesanwalt a.D., Opferanwalt aus Wiesbaden, Marc Rüde­busch, stellver­tre­tender Leiter der Justizvollzugsanstalt Oldenburg und Gerd Delattre, Leiter des Service­büros für Kon­flikt­schlichtung in Köln. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Sabine Molitor.

Für eine stimmungsvolle musi­ka­lische Begleitung sorgten Dr. Markus Troja und Harald Wenzel. Manfred Pomo­rin gelang eine wunder­bare pantomimi­sche Darstellung zu Gefühlen und die Kraft der Verzeihung. Abends beim Fest gab Markus Weiss zu 30 Jahre Konfliktschlichtung e.V. ein paar ebenso interessante wie humorige Ein­blicke in die Geschichte des Vereins.

Anschließend spielte die Band Midnight Ramblers auf und sorgte für gute Stimmung auf der Tanzfläche. Alle Akteure waren mit Begeisterung dabei, haben uns mit ihrer Teilnahme große Wertschätzung ent­ge­­­gengebracht und uns darin bestätigt, dass es wichtig ist, auch zukünftig mit vereinten Kräften unse­re Arbeit erfolgreich weiterzu­führen. Denn Sie alle tragen wesentlich zum Erfolg unserer Arbeit bei. Vielen Dank für das uns entgegen­gebrachte Vertrauen.

 

 

Beitrag OEINS

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